Sonntag, 18. August 2013

Big is beautiful #30

Heute ist big is beautiful und da hat das Selbstgenähte ab Größe 46 den Vorrang. Du möchtest dich auch präsentieren? Dann klicke auf Mr. Linky und ab geht die Party, Regeln gibt es nicht wirklich, eher Wünsche:
 ~ verlinke deinen Post bitte direkt und zeige deinen Lesern wo du mitmachst in dem du einen Backlink setzt
 ~ ein großer Wunsch von uns allen, ein Tragefoto, keine Angst keiner wird lachen oder spotten, du wirst Lob und wenn gewünscht Hilfe bekommen, Ratschläge und Anregungen sind auch immer Willkommen.
 ~ Informationen, je mehr desto besser, shopping Tipps, neue Schnittmuster,Erfahrungen ect.
 Entschuldigung noch mal das ich beim letzten Bib geschwänzt habe, aber die letzte Woche war sehr anstrengend und hat mich mehr gefordert als ich dachte. Dafür zeige ich heute wieder etwas neues, zwar nichts wirklich aufregendes ... obwohl, mit dem Muster bin ich für meinen Teil ganz neue Wege gegangen.

 Seit ich weiß nicht wieviel Ewigkeiten lag dieser Karostoff in meinem Regal, es war ein nettes Geschenk mit den Worten "... du nähste doch kannst du ihn gebrauchen?" Es ist ein sehr leichter Seidenartiger Stoff in dem ich ursprünglich einen Futterstoff sah.

 Mittlerweile befasse ich mich ja immer mehr mit den 50 er Jahren und ich kann mich dunkel an einen Film aus jener Zeit erinnern wo eine Darstellerin einen solchen karierten Tellerrock trug in Kombination mit einer weißen eng anliegenden Bluse welche 3/4 Ärmel hatte.

 Doch an mir konnte ich mir beim besten einen solchen karierten Stoff nicht vorstellen, höchstens eben als Futterstoff. Wenn nun ein Stoff an die fünf Jahre im Stoffregal schlummert, dann kann man es doch auch wagen daraus einen Tellerrock zu nähen, wenn es dann daneben geht dann hat man höchstens für fünf Jahre unnötig Platz verschenkt.

 Und was meint ihr? Kann ich doch durch aus tragen den karierten Tellerrock, dazu trage ich mangels eben jener weißen Bluse wie aus dem Film, ein schlichtes weißes Shirt. Die Bluse steht jedoch fest auf meiner "to-sew" Liste, sobald ich das geeignete Modell für mich gefunden habe, werde ich davon gleich mehrere in verschiedenen Farben nähen.

Zu dem Rock trage ich weiter das grüne Jäckchen, welches ich euch schon mal beim Bib gezeigt hatte, allerdings war ich euch auch hier noch Tragefotos schuldig. Wer hätte gedacht das es so gut mit dem Rock harmoniert, also ich jedenfalls nicht.

Der Tellerrock hat einen so schönen Schwung beim drehen, was natürlich der extremen Saumweite geschuldet ist. Das rückwärtige Rockteil ist ein wenig breiter, weil ich rückwärtig nun mal ein wenig breiter bin, so konnte ich aber in dem Bund hinten schön Gummizüge einarbeiten die einen guten Sitz garantieren.
Zusammenfassung
Schnittmuster: Tellerrock eigener Entwurf
Jäckchen: Ottobre 2/2006 Mod. 18 Gr. 48
Stoffe: geschenkter karierter Stoff
grüner Sweat vom Stoffmarkt
Fazit: Ich habe den Tellerrock für mich entdeckt    









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9 Kommentare:

  1. Mensch, das gefällt mir richtig gut!
    Das Jäckchen kriegt von mir ja sowieso immer 3 Herzchen und das Karo finde ich als Rock überraschend schön :-)Ich glaube, das 'unregelmäßige' macht hier den Charme aus
    Ich freu mich schon morgen aufs Lünkern bei den anderen BiBs

    LG!

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  2. Gestern hab ich intensiv über einen Tellerrock nachgedacht, und dass ich mir unbedingt wieder mal einen nähen sollte. Den letzten hatte ich in den 80ern, schwarz mit weißen Tupfen und dazu trug ich vorzugsweise eine V-Pulli mit dem Ausschnitt nach hinten. Seufz... ;)
    Er steht Dir wirklich gut in Kombination mit dem taillierten Jäckchen, nur mit dem Musterverlauf ist was schiefgegangen, meiner Meinung nach hättest Du im diagonalen Fadenverlauf zuschneiden müssen.
    Liebe Grüße
    Elke

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    1. Leider hatte ich nur einen 90cm breiten langen Stoff, der Tellerrock besteht also aus zwei halben Tellern (sprich es gibt nur zwei Seitennähte)Wenn ich einen "richtigen" Tellerrock genäht hätte, gäbe es z.B. gar keine Seitennähte, insofern bin ich jetzt mit dem schrägen Fadenlauf etwas verwirrt... wie schneidest du denn einen Tellerrock zu?

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    2. Ein Tellerrock kann zwei oder sogar vier Nähte haben, Kriterium für einen Teller ist nur, dass er ausgebreitet eben wie ein solcher aussieht. Natürlich kann man die vordere Mitte ganz normal im Fadenlauf zuschneiden, wie Du es gemacht hast. Bei einem Karomuster
      fände ich es einfach eleganter gelöst, die vordere Mitte im diagonalen Fadenlauf zu sehen. Die bei Deinem Stoff dominanten roten Streifen würden nicht komplett quer verlaufen, sondern eben diagonal und dadurch streckender wirken. Und Zuschnitt: Stoff diagonal zur Webkante falten, Fadenlauf auf die Diagonale legen.
      Liebe Grüße
      Elke

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  3. Fantastisch siehst du aus! Ich bin wirklich überrascht. Sehr positiv überrascht.

    Mein Tellerrockexperiment ist irgendwie ganz still und heimlich gescheitert, wenn ich aber deinen so sehe, sollte ich noch mal ein Experiment wagen. Ich glaube, ich hatte einfach zu schweren, festen Stoff gewählt. Das gab zu viel Volumen unter der Taille und ich hatte auch immer das Gefühl, die Erdanziehungskräfte sind auf einmal doppelt so stark und ziehen mir den Rock aus.

    Ich bin auch erstaunt über das grüne Jäckchen. An der Puppe finde ich es sehr fade, aber angezogen ist es raffiniert. Erst dachte ich, du hast einen "italinienischen", dreifarbigen Gürtel an. Beim genaueren Hinsehen, entdeckte ich, dass es die Bindebänder des Jäckchens sind und auch wenn ich beim Tragen bestimmt irritiert wäre, dass sozusagen zwei Taillen entstehen, sieht es auf den Fotos schön und stimmig aus, denn das Jäckchen bekommt so eine Art Schößchen und das finde ich sehr schön. Mir gefällt besondres, dass das Bindeband so edel glänzt.

    Mich würde sehr interessieren, welche Trageerfahrungen du mit dem Telllerock machst, ob sich das elastische Bündchen hinten bewährt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei einem so leichtem Stoff sinnvoll ist.

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    1. Bisher habe ich alle meine Tellerröcke bzw. Tellerrockteile aus leichten Stoffen zugeschnitten, Viskose oder Polymischungen mitunter sogar reines Poly. Normalerweise trägt man ja unter Tellerröcken auch einen Unterrock oder einen Pettycoat, so das ich Polyester auch vertreten kann, sonst ist dieses Gewebe bei mir als Kleidung verpönt ;)
      Der Gummizug im Rückenteil hat sich die Tage bewährt, durch mein Hohlkreuz sitzt der Rock immer perfekt egal ob im stehen oder sitzen, ich muß nicht ständig zupfen und es befindet sich genug Stoff für mein Rückwärtiges Hinterteil.

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  4. Also, du überraschst mich immer wieder. bisher war ich ja davon überzeugt, tellerrock und kurven geht gar nicht, aber siehe da, geht doch! vllt. ist das wie mit leggings, man muss sich erst kopfmäßig dran gewöhnen? und auf die idee, das grüne jäckchen zu kombinieren, wär ich auch nicht gekommen, dabei passt es echt gut.
    eine frage hätt ich noch, sonst wärs ja nicht ich.... ;-) wie, um alles in der welt, säumt man denn sowas??? also nicht die näh-technik, sondern das markieren. hast du so ein rock-puste-dingens? anders kann ich mir das gar nicht vorstellen.
    lg,
    molli

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    1. Dazu werde ich die Tage dann die Lösung posten ;)

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  5. Yes, sehr mutig und sieht toll aus!
    Herzliche Grüße
    Anna

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